Digitale Nephrologie

Hier erfahren Sie aktuelle Informationen zum Thema digitale Transformation im Gesundheitssystem

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Forschungsschwerpunkt

Die digitale Transformation im Gesundheitssystem entwickelt sich in allen Bereichen wird die Patientenversorgung künftig entscheidend verändern. Sie bedeutet neue Möglichkeiten für Telemedizin, Informationsaustausch, Verbesserung von Therapien und Effizienzsteigerungen, birgt aber auch Risiken, mit denen sich alle Akteure kritisch auseinandersetzen müssen. Die Projektgruppe Digitale Nephrologie beschäftigt sich deshalb mit den Themen E-Health, Datenschutz und -sicherheit, Vernetzung und Interoperabilität sowie Big Data für Gesundheitsversorgung und Forschung. Außerdem möchte sie dazu beitragen, den selbstbestimmten Patienten mit Hilfe neuer digitaler Technologien zu stärken, um so die Chancen der Digitalisierung für alle Beteiligten nutzbar zu machen.

AG Digitale Nephrologie

Ärztliche Leitung

  • Prof. Dr. med. Klemens Budde
  • Dr. med. Oliver Staeck
  • Dr. med. Fabian Halleck

IT Leitung

  • Danilo Schmidt (BIH IT)

Mitglieder der Arbeitsgruppe

  • Dr. Petra Glander (Pharmakologie)

Doktoranden/Studenten

  • Sebastian Georgi
  • Michael Mikhailov
  • Betül Yildiz
  • Janis Bakker
  • Verena Graf

Gastwissenschaftler

  • Dr. Roland Roller (PhD) – Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI)

Aktuelle Projekte

Die Charité entwickelt mit Ihren Partnern MACSS, eine neuartige patientenzentrierte Smart Health Service Plattform für die integrierte Versorgung nierentransplantierter Patienten. Im MACSS Projekt soll erstmalig eine mobile bi-direktionale Applikation zum Einsatz kommen, die Patientendaten über das Smartphone in die Routinebehandlung miteinbindet und die Kommunikation zwischen Arzt-Patient und Ärzten untereinander nachhaltig verbessert.

Durch eine personalisierte Echtzeittherapie werden unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden, eine Verbesserung der Lebensqualität und Therapietreue erreicht und Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem ermöglicht. Eine HANA basierte innovative Hauptspeicherdatenbank aggregiert, analysiert und rekombiniert Daten für verschiedene Informationsdienste, dabei werden auch Patientendaten aus externen Praxis- und Kliniksystemen in die MACSS Plattform integriert und so eine Vernetzung weiterer behandelnder Ärzte ermöglicht.

Ein Pharmakovigilanzsystem zur strukturierten Überwachung des Therapieplanes, Echtzeit-Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit und potentieller Wechselwirkungen wird in die MACCS Plattform ebenfalls integriert. Moderne Text-Mining Verfahren und semantischen Analysen ermöglichen eine personalisierte Echtzeit-Therapieplanung und eine dadurch verbesserte Patientenversorgung. Zum Schutz der sensiblen Patientendaten liegt ein bereits genehmigtes, prototypisches Sicherheits- und Autorisierungskonzept vor.  

DACE (Digital Allround-Care Ecosystem)

Gewinner des Smart Service Technologiewettbewerbs 2017, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  

Das Projekt verfolgt das Ziel eine sichere, sektorenübergreifende, webbasierte Interaktionsplattform zu entwickeln, die die gesamte Healthcare Community vernetzt und intelligente Dienste wie zum Beispiel eine gesicherte und aktuelle Datenbereitstellung einbindet, um neuartige Schnittstellen zwischen Ärzten, medizinischen Fachpersonal und Patienten zu schaffen. DACE soll dabei die Kommunikation in der Healthcare Community vereinfacht, sowie Daten leistungsfähig und flexibel analysieren und daraus wertige Informationen generieren sowie personalisiert bereitgestellt werden. Damit kann in besonderer Weise auch dem Bedarf der Patienten innerhalb der Kommunikation rund um die Behandlung Rechnung getragen werden. Hierbei werden unterstützende digitale Lösungen für eine zeitsparende, intelligente sowie kostengünstige Interaktionsplattform zu entwickeln und damit die bestehenden Dienste miteinander zu verknüpfen sowie um zusätzliche, neue Kommunikationsdienste zu ergänzen.   

KDI Klinische Datenintelligenz

(http://www.klinische-datenintelligenz.de) 

Als Ziel des Projektes soll das Paradigma der „Datenintelligenz“ für klinische Anwendungen nutzbar gemacht werden. Unter „Datenintelligenz“ versteht man hierbei, dass Lösungen direkt anhand eines typischerweise großen Datensatzes entwickelt und validiert werden. Das KDI Projekt soll die Basis dafür bilden, dass in Folgeprojekten, klinische Prozesse über unterschiedliche Kliniken und Zeiträume komparativ analysiert werden können, als auch dass Lösungen zur Entscheidungsunterstützung entwickelt und getestet werden können. Die komparative Analyse ermöglicht es, nach intensiver Diskussion mit medizinisch klinischen Experten konkrete Vorschläge für eine verbesserte Patientenversorgung auszuarbeiten, Abweichungen von Standard zu erkennen und zu begründen und Trends frühzeitig zu erkennen. Im besten Sinne soll es das Ziel sein, das kollektive Wissen von Kliniken auszuwerten, welches sich in den täglichen den Patienten betreffenden Entscheidungen widerspiegelt (Collective Intelligence).

 

MACSS - Medical Allround-Care Service Solution)

www.macss-projekt.de

 

Gewinner des Smart Service Technologiewettbewerbs 2015, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie    

Kooperationen

Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI)
Prof. Dr. Hans Uszkoreit

Beuth Hochschule für Technik Berlin (Beuth)
Prof. Dr. habil. Alexander Löser 

Hasso-Plattner-Institut (HPI)
Dr.-Ing. Matthieu-P. Schapranow 

Verbände:
Bundesverband Niere
Peter Gilmer (Vorstandsvorsitzender)

Firmenkooperationen:
SAP Innovationcenter Potsdam

Dr. med. Gero Lurz  
Springer Nature
Christin Hoepfner  

Dosing GmbH (AID Klinik)
Sonja Öchlser (Assistent to CEO) 

Medvision AG (Nephro7)Dipl.-Inform.
Jens Kopecky (CEO) 

Smartpatient (MyTherapy)
Philipp Legge (CEO)

Comjoo
Martin Högl (CEO)